Am Anfang steht das Team
„Das ist so und das bleibt so.“ *


Zu erkennen, wo in unserem Beruf zugepackt werden muss, wo angeleitet, gerechnet, dokumentiert, nachgefragt, getröstet, begleitet, eingeschritten, getragen und korrigiert werden muss – das alles erfordert sehr viel Engagement und Erfahrung. Ebenfalls auch die Einsicht, dass all diese Aufgaben nicht von einer einzelnen Person erledigt werden können. Dafür braucht man ein Team.

Der Aufbau und der Erhalt eines professionellen und belastbaren Teams bleibt eine der wichtigsten und anspruchsvollsten Aufgaben in unserer täglichen Arbeit.

Was wir für den Aufbau und die Pflege unserer Teams tun


Sorgfältige Auswahl

Sympathie auf den ersten Blick. Wie im alltäglichen Leben passiert es auch Pflegekräften, dass sie jemandem nicht sympathisch sind bzw. ihnen jemand nicht sympathisch ist. Um ein festes, lang bestehendes Team aufzubauen, braucht man eine Grundsympathie füreinander. Daher lassen wir unsere Pflegekräfte wechseln bzw. die Teams tauschen, wenn es notwendig ist. Natürlich immer in Absprache mit der Teamleitung und der betroffenen Pflegekraft.

Feste Teams

In der häuslichen Intensivversorgung ist es sehr wichtig, für jeden Patienten ein festes Team zu haben. Die einzelnen Teammitglieder wechseln im Höchstfall zwischen zwei Patienten, damit sowohl der kranke Mensch als auch der mitwohnende Angehörige immer bekannte Gesichter um sich hat. Jedes Team hat eine feste Teamleitung, die für Fragestellungen vor Ort der erste Ansprechpartner ist.

Regelmäßige Teambesprechungen

  • In der großen Runde mindestens alle sechs Monate
  • Teamleitungsrunde mindestens vierteljährlich
  • Regelmäßige Teamunternehmungen:
    • Das gesamte Pflegeteam mindestens einmal im Jahr ein Teamevent
    • Teamintern vierteljährlich möglich, zum Beispiel: gemeinsam zum Bowling gehen oder in den Biergarten

Gründliche Einarbeitung

Unsere Mitarbeiter werden von uns von Beginn an intensiv eingearbeitet. Sie bekommen regelmäßig Schulungen in erster Hilfe und Verhalten in Notfallsituationen, damit sie z.B. Sie / Ihren Angehörigen bei einem Wohnungsbrand schnell retten können. Sollte es einmal Probleme vor Ort geben, die ein umgehendes Einschreiten einer Leitungskraft erfordert, steht unseren Mitarbeitern und Angehörigen jederzeit unser 24-Stunden-Pflegeruf zur Verfügung.

Fort- und Weiterbildungen

Wie bei unseren Patienten haben wir auch bei unseren Teammitgliedern großes Interesse, die Fähigkeiten zu fordern und zu fördern. Deswegen bieten wir nicht nur Pflichtweiterbildungen an, sondern auf Wunsch auch Fortbildungen, zum Beispiel über Lagerungen aber auch über Work-Life-Balance.

Bei unseren älteren Teammitgliedern bemühen wir uns, eine berufliche Weiterbildung zu ermöglichen. Wir wissen, wie körperlich und psychisch anstrengend unser Beruf ist, und möchten, dass unsere Pflegekräfte bei uns bis zur Rente arbeiten können. Uns ist bewusst, dass irgendwann der Zeitpunkt kommt, an dem der Körper und der Geist diese harte Arbeit nicht mehr in der gewohnten Intensität leisten können. Wir möchten daher, je nach individuellen Möglichkeiten und Wünschen des betreffenden Mitarbeiters, dass unsere älteren Mitarbeiter zunehmend in Positionen kommen, in denen sie ihre vielfältigen Erfahrungen weitergeben.

Mitarbeitergespräche

Regelmäßig führen wir mit unseren einzelnen Teammitgliedern Mitarbeitergespräche. Wir möchten wissen, wie es dem Einzelnen geht, ob wir noch etwas tun können, damit sich unsere Pflegekräfte noch wohler fühlen. Auch der Wunsch nach bestimmten Fortbildungen oder Weiterbildungen wird gerne berücksichtigt.

Externes Coaching

In regelmäßigen Abständen lässt sich unser Leitungsteam extern coachen, um mental und körperlich fit zu bleiben. Diese Möglichkeit nutzen wir auch gerne für unsere Teamleitungen, wenn sie mehr Unterstützung benötigen als wir bieten können.

* „Das ist so und das bleibt so“ ist ein Satz, den wir alle als Pflegeschüler oft gehört haben. Auch von älteren Kollegen/innen, die nichts ändern wollten und sich nicht auf die Unterrichtsinhalte, die Pflegeschüler in der Schule lernen, einlassen wollten. Für uns gibt es nur sehr wenig, was „So ist, und was so bleibt“, aber der Begriff und alle damit verbundenen Inhalte in Bezug auf Teamarbeit gehören dazu. Veränderungen verunsichern, wir lösen Unsicherheiten durch klare Kommunikation und Struktur.

Für Sie.
Für uns.
Jeden Tag.